Gewerkschaften wollen Landesschlichterin einschalten

In der Auseinandersetzung um die Anerkennung der Flächentarifverträge für die Rheinische Redaktionsgemeinschaft (RRG) wollen die Gewerkschaften die Landesschlichterin NRW einschalten. Diesen Vorschlag unterbreitete die Verhandlungskommission von ver.di und DJV in der zehnten Gesprächsrunde, die heute in Köln stattgefunden hat. Die Arbeitgeberseite legte sich nicht fest, ob sie diesem Vorschlag folgt. Man sei mit dem Verfahren nicht vertraut und werde sich in den nächsten Tagen informieren. Die Arbeitgeberseite will sich zum Vorschlag, die Landeschlichterin einzuschalten, in der nächste Woche äußern. Die Gewerkschaften räumen der Arbeitgeberseite diese Zeit ein und werden vorerst nicht zum Streik aufrufen.    „Gewerkschaften wollen Landesschlichterin einschalten“ weiterlesen

Zeit, dass sich was dreht

Der Betriebsrat der Oberhessischen Presse in Marburg kennt den Tarifkonflikt, den wir gerade erleben, aus eigener Erfahrung und wünscht uns Erfolg:

„Liebe Kolleginnen und Kollegen von der Rheinischen Redaktionsgemeinschaft (RRG) in Köln,

wir beobachten gespannt und mit viel Sympathie Euren Kampf um eine faire Bezahlung und einen angemessenen Tarifvertrag in Eurem Haus. Wir sehen, Ihr seid entschlossen und mutig, mit einem bisher wenig einsichtigen Arbeitgeber zu verhandeln und Euren Forderungen auch mit Streiks Nachdruck zu verleihen.
Wir wollen Euch aus eigener Erfahrung weiter Mut machen, diesen Kurs beizubehalten. Auch wenn man es am Anfang nicht für möglich hält, sind Erfolge zu erreichen – wenn Ihr zusammenhaltet und dran bleibt.
Auch die Redakteurinnen und Redakteure in unserem Verlagshaus haben es selbst erlebt. Mit breiter Unterstützung eines Großteils der Belegschaft aus allen Betriebsteilen haben sie sich 2014 einen Haustarifvertrag erstritten.

Zeit, dass sich was dreht! Viel Erfolg für Euren Arbeitskampf!

Der Betriebsrat der Oberhessischen Presse in Marburg“

IG Metall Köln-Leverkusen gratuliert DJV und ver.di zur erfolgreichen Urabstimmung

Auch die Kollegen der IG Metall, die selbst gerade in einer Tarifauseiandersetzung sind, verfolgen das Geschehen bei der RRG. Sie schicken uns folgende Solidaritätsadresse:

„Am heutigen Tage erfolgte die Urabstimmung der bei der RRG (Rheinische Redaktionsgemeinschaft GmbH) beschäftigtenJournalistinnen- und Journalisten in Köln. Hintergrund ist der andauernde Tarifkonflikt nach dem eingeforderten Firmentarifvertrag. In die tarifungebundene RRG wurden in den letzten Jahren zunehmend Redaktionen der lokalen Zeitungsverlage ausgelagert. Ein Verfahren, das in der Metall- und Elektroindustrie nicht unbekannt ist, dort aber ebenso wenig zu mehr Erfolgen geführt hat. „IG Metall Köln-Leverkusen gratuliert DJV und ver.di zur erfolgreichen Urabstimmung“ weiterlesen

Starkes Votum für Anerkennung der Tarifverträge

Nach der Abstimmung in Köln.

Die deutliche Mehrheit der Gewerkschaftsmitglieder unter den rund 100 Beschäftigten der Rheinischen Redaktionsgemeinschaft (RRG) hat sich heute in einer Urabstimmung für die Fortsetzung der Tarifauseinandersetzung ausgesprochen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wollen auch künftig zur Durchsetzung ihrer Forderungen streiken. Ziel der Belegschaft ist es, dass die tariflose RRG die Flächentarifverträge anerkennt. Die Beteiligung an der Abstimmung war außergewöhnlich hoch. Zur Urabstimmung aufgerufen hatten die Gewerkschaften DJV und ver.di. Die Abstimmung wurde von einem eintägigen Warnstreik begleitet. „Starkes Votum für Anerkennung der Tarifverträge“ weiterlesen

Urabstimmung – Heute kommt es darauf an

Die Gewerkschaftsmitglieder unter den RRG-Beschäftigten entscheiden heute  (Montag, 5. Februar) über den weiteren Kurs der Tarifauseinandersetzung. DJV und Ver.di haben zur Urabstimmung aufgerufen.  Abgestimmt wird von 11.30 Uhr bis 15 Uhr im Ver.di-Haus in Köln.
Die Urabstimmung wird begleitet von einem neuerlichen Warnstreik. Es ist der zwölfte Streiktag seit Beginn des Tarifkonflikts.

RRG-Tarifverhandlungen gehen nächste Woche weiter

Auch die achte Runde der Tarifverhandlungen für die Rheinische Redaktionsgemeinschaft (RRG) endete heute ohne Einigung. Die Gewerkschaften erläuterten ihren am 10. Januar vorgelegten Kompromissvorschlag, die Arbeitgeberseite wiederholte, das Angebot sei nicht weitreichend. Der Vorschlag der Gewerkschaften sah vor, die Manteltarifverträge zum 1. Juli dieses Jahres und die Gehaltstarifverträge zum 1. Januar 2019 in Kraft treten zu lassen. „RRG-Tarifverhandlungen gehen nächste Woche weiter“ weiterlesen