Erster Warnstreik ein voller Erfolg

Der erste Warnstreik in der Rheinischen Redaktionsgemeinschaft (RRG) am Montag, 14. August, war ein voller Erfolg. Die Gewerkschaften ver.di und DJV hatten rund 100 Beschäftigte zum Ausstand aufgerufen. 44 Kolleginnen und Kollegen haben die Arbeit niedergelegt. Da zusätzlich wegen der Urlaubszeit mehr als ein Viertel der Beschäftigten nicht im Dienst war, hatte der Streik erhebliche Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit an den zehn Redaktionsstandorten. Nicht wenige Redaktionen waren bis auf Redaktionsleiter und Sekretärin verwaist. Nach den Informationen, die die Streikenden erreicht haben, erschienen nur 26 Beschäftigte zur Arbeit.

Im  „Bergischen Löwen“ in Bergisch Gladbach trafen sich die streikenden Redakteurinnen,  Redakteure und Redaktionssekretärinnen zu einer Versammlung. Sie ließen sich von den Gewerkschaftern, den Mitgliedern der Verhandlungskommission sowie der RRG-Tarifkommission über den Verlauf und die Hintergründe der Tarifverhandlungen informieren und diskutierten über weitere Maßnahmen.

Dass die Resonanz auf den Streikaufruf selbst die optimistischen Erwartungen der Organisatoren übertroffen hat, ist auch daran zu erkennen, dass die bestellte Gulaschsuppe leider nicht für alle reichte.

Kölner Zeitungsmacherinnen und Zeitungsmacher fordern Tarifbindung

Wir machen Zeitung. Wir sind Beschäftigte der Rheinischen Redaktionsgemeinschaft (RRG). Wir machen die Lokalteile von Kölner Stadt-Anzeiger und Kölnischer Rundschau im Kölner Umland. Wir sind Redakteurinnen und Redakteure, Redaktionssekretärinnen und -sekretäre. Wir sind gewerkschaftlich organisiert in ver.di und im DJV. Wir haben ein gemeinsames Anliegen: Wir wollen, dass die RRG ein tarifgebundener Betrieb wird. Wir forden gleichen Lohn für gleiche Arbeit.